Akne ist einer der häufigsten Gründe für den Einsatz aktiver Wirkstoffe in der Hautpflegeroutine. Besonders hervorzuheben sind dabei Retinoide und Niacinamid – zwei Inhaltsstoffe, die oft getrennt betrachtet werden, jedoch zunehmend gemeinsam eingesetzt werden. Die gute Nachricht ist, dass Niacinamid und Retinoide bei unreiner Haut problemlos kombiniert werden können. Sie heben sich nicht gegenseitig auf, sondern wirken synergistisch.
Ein Beispiel für eine solche Formulierung ist unsere RETIRON Linie, die unterschiedliche Konzentrationen von Retinaldehyd bietet – von 0,05 % für Einsteiger bis 0,2 % für erfahrene Anwender. So wird eine schrittweise Einführung ermöglicht, angepasst an die individuelle Hautverträglichkeit.
Im Folgenden erklären wir, wie diese Kombination wirkt, warum sie besonders für zu Unreinheiten neigende Haut geeignet ist und weshalb Produkte mit beiden Wirkstoffen die Pflegeroutine vereinfachen und gleichzeitig die Hautverträglichkeit verbessern können.
Wie Retinoide bei Akne wirken
Retinoide sind Derivate von Vitamin A und gelten als eine der wirksamsten Wirkstoffgruppen bei unreiner Haut. Ihre Wirkung basiert auf der Unterstützung der Normalisierung der Hauterneuerung, wodurch die Ansammlung abgestorbener Hautzellen reduziert wird, die Poren verstopfen können.
Bei regelmäßiger Anwendung können Retinoide das Erscheinungsbild von Mitessern, entzündlichen Unreinheiten und ungleichmäßiger Hautstruktur verbessern. Langfristig tragen sie zur Regeneration und zu einem insgesamt verbesserten Hautbild bei. In der Eingewöhnungsphase können jedoch Trockenheit, Rötungen oder eine erhöhte Empfindlichkeit auftreten.
Die Rolle von Niacinamid bei unreiner Haut
Niacinamid, auch bekannt als Vitamin B3, zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit und vielseitige Wirkung aus. Bei zu Akne neigender Haut hilft es, die Talgproduktion zu regulieren und überschüssigen Glanz zu reduzieren.
Darüber hinaus kann Niacinamid Rötungen mindern, das Hautgleichgewicht unterstützen und die Hautbarriere stärken. Aufgrund seiner beruhigenden und stabilisierenden Eigenschaften eignet es sich auch für empfindliche oder reaktive Haut.
Warum Niacinamid und Retinoide gut zusammenpassen
Im Gegensatz zu manchen Wirkstoffkombinationen beeinträchtigen sich Niacinamid und Retinoide nicht gegenseitig in ihrer Wirksamkeit. Im Gegenteil: Gemeinsam angewendet sorgen sie häufig für ein ausgewogeneres Ergebnis und eine bessere Hautverträglichkeit.
Während Retinoide die Hauterneuerung fördern und Unreinheiten reduzieren, unterstützt Niacinamid die Talgregulation, wirkt beruhigend und stärkt die Hautbarriere. Dadurch können typische Begleiterscheinungen einer Retinoid-Anwendung, insbesondere bei Einsteigern, abgemildert werden.
Aus diesem Grund wird diese Kombination häufig für einen effektiven, aber ausgewogenen Ansatz in der Aknepflege empfohlen.
Vorteile von Produkten mit Niacinamid und Retinoiden
Ein Produkt, das sowohl Niacinamid als auch ein Retinoid enthält, kann die Hautpflegeroutine deutlich vereinfachen und den Bedarf an mehreren, übereinander geschichteten Produkten reduzieren. Die Wirkstoffe sind bereits in abgestimmten Konzentrationen formuliert.
Neben der praktischen Anwendung bieten solche Produkte häufig auch eine bessere Verträglichkeit, da sie gleichzeitig wirksam sind und die Hautbarriere unterstützen. Dies ist besonders wichtig bei unreiner Haut, die oft fettig und zugleich empfindlich ist.
Ist diese Kombination für die tägliche Anwendung geeignet?
Niacinamid ist in der Regel für die tägliche Anwendung geeignet, während die Häufigkeit der Retinoid-Anwendung an die individuelle Hautverträglichkeit angepasst werden sollte. In einer kombinierten Formulierung lässt sich häufig ein gutes Gleichgewicht zwischen Wirksamkeit und Hautkomfort erzielen.
Eine schrittweise Einführung sowie die tägliche Verwendung eines Sonnenschutzes werden weiterhin empfohlen, da Retinoide die UV-Empfindlichkeit der Haut erhöhen können.
Fazit
Niacinamid und Retinoide bilden eine wirksame und zugleich ausgewogene Kombination für unreine Haut. Sie wirken nicht gegeneinander, sondern ergänzen sich sinnvoll. Retinoide fördern die Hauterneuerung und reduzieren Unreinheiten, während Niacinamid den Talg reguliert, Rötungen mindert und die Hautbarriere stärkt.
Produkte, die beide Wirkstoffe vereinen, sind daher eine durchdachte Wahl für alle, die effektive Ergebnisse erzielen möchten, ohne ihre Hautpflegeroutine unnötig zu verkomplizieren.






